Mit der Wahl zum Nachtkulturvertreter beginnt für Jena ein neues Kapitel der kulturellen Selbstverständigung. In diesem Beitrag fasse ich zusammen, was Nachtkultur für mich bedeutet und welche Schwerpunkte ich in der ersten Amtszeit setzen möchte.
Koordination. Vernetzung. Sichtbarkeit.
Jena lebt nachts. In Clubs, Bars, Kulturhäusern und auf der Straße entsteht jede Woche das, was die Stadt am Tag oft nicht zeigt: ein Raum für Begegnung, kulturellen Ausdruck und gemeinsames Erleben. Diese Nacht ist kein Nebenschauplatz, sondern ein eigener Teil der städtischen Kultur — getragen von Menschen, die Programm machen, auflegen, Türen offen halten und Verantwortung übernehmen.
Für Kulturschaffende, Veranstalter:innen und alle, die in der Jenaer Nacht aktiv sind, gibt es seit Kurzem eine eigene Anlaufstelle: die Nachtkulturvertretung. Als gewählter Nachtkulturvertreter bündele ich Anliegen, vermittle zwischen Szene, Stadtverwaltung und Politik und mache die Arbeit der Nachtkultur sichtbar. Diese Website ist der erste Schritt — ein Ort, an dem zusammenfindet, was bisher verstreut war.
Mein Dank gilt allen, die diese Wahl möglich gemacht haben — den Wähler:innen, den Initiativen, den Kolleg:innen aus Clubs und Kulturhäusern. Die kommenden Monate verstehe ich als Einladung zum Gespräch: an alle, die in der Jenaer Nacht etwas bewegen oder bewegen wollen.



